Freitag, 26. Februar 2016

Chapiteau

Das Original Williams Chapiteau wurde damals von der Firma Strohmeyer aus Konstanz hergestellt und maß 62,6  x 40m.
Anfang 2016 hat Florian Schilling das Zelt speziell für originalgetreu nachegebaut und mit feinen Lichterketten von Mayerhofer dekoriert.
Das Modellzelt misst 72 cm in Länge und 46 cm in Breite und ist dem Vorbild entsprechend aus feinem Baumwollstoff gefertigt.  Auch beim Modell wurde wieder äusserst großen Wert auf den detail- und originalgetreuen Nachbau gelegt. Alles wie beim großen Vorbild. Die 4 stahlgrauen Mannesmann Gittermasten, ein hochdefiniertes Zeltdach, zahlreiche Messingrollen, Treppen aus Echtholz und feinen Messinghandläufen. Florian Schilling hat wieder einmal überragende Arbeit geleistet und ein Modell der Sonderklasse gebaut.

Das Vorbild 1967 in Hagen
 Bild: Circusjournal Sonderheft 5 (H. Neumärker)



















Montag, 22. Februar 2016

Wohnwagen 8

Der Wohnwagen mit der Nummer 8 besass ein Oberlichtdach und hatte am Heck eine Doppeltür.
Auf Vorbildfotos aus der Zeit des Spanischen Nationalcircus ist er meist im Bereich der Direktion zu finden. Auf Bildern aus dem Jahr 1967 steht er allerdings etwas abseits hinter dem Zelt.

Das Vorbild 1967 in Hagen
 Bild: Circusjournal Sonderheft 5 (H. Neumärker)

Vor meiner Entscheidung alle meine Modelle entweder komplett selber zu bauen oder vorbildgerecht aus Messing ätzen zu lassen war dieses Modell ursprünglich als Preiser Modell geplant.
Der Preiser Bausatz hat seine Vorteile, war mir aber am Ende nicht originalgetreu und so nutzte ich am Ende lediglich das Dach, sowie das Fahrgestell, während der Aufbau komplett im Eigenbau entstand. 


Die Seitenwände wurden aus Evergreen 2030 angefertigt und die Fensterrahmen sowie die Treppe stammen von Circuswerkstatt.de 


Der obere Teile der Tür (die Fenster samt Rahmen) wurde aus einer Preiser Tür herausgeschnitten und mit Evergreen 2030 und diversen Profilen ergänzt.


Nach dem Lackieren wurden die Kanten aus 0,6x0,6mm Hassler L-Profilen angeklebt. Dadurch lassen sich die Seitenwände einfacher abkleben und die Farbe verläuft beim Lackieren nicht. 


Die Nieten wurden vorbildgerecht mit einem Nagel in die Plastikplatte gedrückt.


Erste Stellprobe.





Mittwoch, 10. Februar 2016

Garderobenwagen 63

Der Wagen mit der Nummer 63 war einer der Packwagen die während dem Gastspiel auch als Garderobe genutzt wurden und ist auf Bildern immer am Artisteneingang zu finden. Selbst 1967 hatte der Wagen noch die aus der Nachkriegszeit stammende Bereifung, welche aus ehemaligen SdKfz Halbkettenrädern angefertigt war. 

Das Vorbild 1967 in Nürnberg
(Bild: Heinz Rettig)

Auch dieser Wagen war wieder ein kompletter Eigenbau aus Evergreen Styrene Profilen, Hassler L-Profilen aus Messing und Poerschke Modellbau 3-D Druck Kettenfahrzeugbereifung. Das Dach stammt von KWH Hamburg Dach und die Deichsel von Circuswerkstatt.de .




Dienstag, 25. August 2015

Artikel Circus Zeitung 08/15

In ihrer August Ausgabe widmet die deutsche Circus Zeitung fast eine komplette Seite meinen Circus WILLIAMS Modellen.

Circus Zeitung (08/2015, Seite 28)

Für meine private Sammlung, sowie den Modellbau suche ich ständig nach Fotos und Dias des Circus Williams, sowie in den Firmierungen als Spanischer Nationalcircus und Circo di Berlino. Wenn einer der Leser hier weiterhelfen kann, bitte Email an mkristen@circus-williams.de . Vielen Dank im Voraus.

Das Vorbild 1968 in Krefeld










Mittwoch, 8. Juli 2015

Mannschaftswagen 72

Im Wagenpark des Circus Williams fanden sich 1967 mehr als 20 Mannschaftswagen unterschiedlicher Baurt und Beschaffenheit.
Obwohl es auch einige neuere Wagen von Storck oder dem italienischen Wagenhersteller Calcide gab, bestand der Grossteil der Mannschaftswagen aus älteren Holzschindelwagen die teilweise schon seit den 1950er Jahren mitliefen.
Dementsprechend zeigten viele Wagen Gebrauchs- und Ausbesserungsspuren, wie eben der hier vorgestellte Wohnwagen mit der Nummer 72. Ursprünglich komplett aus Holz, wurden die Seitenteile über die Jahre mit Blechplatten verkleidet, während die Stirnwände aus Holz blieben. Am Heck besass der Wagen anfangs eine doppelte Packwagentür, welche später umgebaut wurde.
Diese baulichen Besonderheiten machten den Wagen aus modellbauerischer Sicht besonders reizvoll und der Bau war Modellbauspass pur. 

Das Vorbild 1966 in Düsseldorf


Nach der Bildrecherche fertigte ich, wie gewohnt, eine Zeichnung des Wagens in CorelDraw an, druckte diese dann auf normalem Papier aus und nutze sie als eine Art Schablone zum Ausschneiden der Fenster und zum markieren von Stellen wo später Leisten oder andere Details angebracht werden sollten.  


Um die glatten Blechwände im Modell zu erzielen wurde als Baumaterial hier Evergreen 9020 verwendet, die Stirnwände aus Holz bestehen aus Evergreen 4030.  Die rechte Seitenwand war mit vier Blechen ausgekleidet. Den Effekt der separaten Bleche erzielte ich mit drei vorsichtigen Skalpellschnitten. Auch die genaue Position der Leisten auf der linken Seite wurde so bestimmt. 


Die Seitenteile samt Stirnwänden 


Die im Text oben angesprochene umgebaute Doppeltür im Modell. 


Kurz nach dem Lackieren der roten Bauchbinde.


Die drei Baugruppen Dach, Aufbau und Fahrgestell werden zusammengefügt. Hier die linke Seite.


Und die fensterlose rechte Seite. 


Dann wurden die blauen Streifen als Nassschieber aufgetragen und parallel das Dach und Fahrgestell gealtert. 


Auch bekam das Dach Regenrinnen aus Evergreen Styrene Streifen 103 und der Wagen seine Bereifung. Die Räder sind umgebaute Reifen der Firma Preiser.


Anhand des Originalbildes wurden vorbildgerechte Vorhänge am Computer angefertigt und hinter durchsichtiges Plexiglas geklebt.


Auch die Treppe wurde dem Vorbild entsprechend gestaltet und lackiert.


Man beachte die Flickstellen am Dach. Diese wurden aus Aluminiumfolie geschnitten und mit dem Pinsel bemalt.

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